Mysteriöser Prostituierten-Mord in Stuttgart

Posted in News by admin @ Jun 4, 2009 - Comments Off

Es gab viele Spuren, aber bis jetzt ist kein Motiv bekannt.

Die Stuttgarter Polizei steht vor einem Rätsel: Die Prostituierte Alina G. wurde am 22. März 2008 in einer Terminwohnung erstochen, der Täter hinterließ DNA-Spuren und die Tatwaffe. Eine Kamera hat den Mord sogar aufgezeichnet - trotzdem bleibt der Fahndungserfolg aus. Jetzt veröffentlichen die Ermittler den Film im Fernsehen bei Aktenzeichen XY ungelöst, das Video zum Fall können Sie sich auf der Seite anschauen.

Weitere Einzelheiten zur Tat und Hinweise auf den Täter finden Sie auch im Bericht vom Spiegel.

Straßenstrich soll vor die Stadtreinigung

Posted in News by admin @ Jun 3, 2009 - Comments Off

Die Prostituierten kommen zu den Saubermännern - so könnte man den Plan des Bezirksamtsleiters Mitte, Markus Schreiber, beschreiben.

Hamburg. Der will nämlich den Straßenstrich von der Süderstraße ins Industriegebiet am Bullerdeich in Hammerbrook verlagern. Dorthin, wo die Stadtreinigung ihren Sitz hat, die den Vorschlag ablehnt. “Wir sind nicht begeistert”, sagt Reinhard Fiedler, Sprecher der Hamburger Stadtreinigung. Er fürchtet gar nicht mal Belästigungen, sondern den Suchverkehr der Freierautos. Denn die würden nicht nur Bordelle und Wohnmobile aufsuchen, sondern auch versteckte Grundstücke.

Intern wird in der Stadtreinigung der Wunsch Schreibers heftiger kritisiert. “Wir dachten, das sei ein Scherz. Prostituierte dorthin zu schicken, wo der Müll verarbeitet wird, ist diskriminierend”, heißt es. Dazu wird es wohl auch nicht kommen: Denn die Innenbehörde sieht für einen Straßenstrich am Bullerdeich wenig Chancen. Die rechtlichen Voraussetzungen seien dafür nicht gegeben.

Besser stehen da schon Schreibers Chancen, neue Bordelle rund um den Straßenstrich mit dem Baurecht zu verhindern. In einer Woche soll ein “Aufstellungsbeschluss” erfolgen. “Dann kann jede Neuansiedlung von Bordellen, Saunaklubs oder FKK-Anlagen abgelehnt werden”, sagt der Amtschef. Der neue Bebauungsplan für Hamm-Süd ist ein Teil eines Programms, mit dem Schreiber die Prostituierten von der Süderstraße möglichst vertreiben will. Hintergrund ist der Bau eines neuen Großbordells für mehr als 100 Prostituierte an der Süderstraße 236/238 - ein Bordell, das der Bezirk Ende vergangenen Jahres gern verhindert hätte. Jedoch war der Antrag ohne den Amtschef zu informieren in der Bauprüfabteilung abgesegnet worden. Die Erlaubnis für das Riesenbordell war bei den Anwohnern des in der Nachbarschaft liegenden Osterbrooksviertels auf heftige Kritik gestoßen. Alle Anträge, hinter denen bordellartige Betriebe stecken könnten, werden seitdem Schreiber vorgelegt. Weiterhin will der Bezirk gegen Wohnmobile von Prostituierten vorgehen, die an der Süderstraße stehen.

Der Kampf des Bezirksamtsleiters Schreiber gegen Bordelle und den Straßenstrich findet nicht überall Zuspruch. Seine erste Forderung, ganz Hamburg zum Sperrbezirk zu erklären, war auf breite Ablehnung gestoßen. Auch die geforderte Verlagerung des Straßenstrichs wird kritisiert. Die Innenbehörde sieht an der Süderstraße weder eine “sichtbare Auswirkung auf die Anlieger” noch den Jugendschutz oder den öffentlichen Anstand beeinträchtigt. Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) teilte Schreiber mit, dass weder die Prostituierten noch die Freier die Allgemeinheit belästigten.

(Quelle: abendblatt.de)

Oldenburgs Finanzbeamte besuchen Bordelle dienstlich

Posted in News by admin @ Jun 3, 2009 - Comments Off

Die Ämter haben steuersäumige Prostituierte im Visier - Im Auftrag der Oberfinanzdirektion werden die Damen nun überprüft

Oldenburg - Fünf Finanzämter rund um Oldenburg haben steuersäumige Prostituierte und Bordellbetreiber verstärkt im Visier. Im Auftrag der Oberfinanzdirektion Hannover machen sich die Beamten regelmäßig selbst auf den Weg ins Rotlichtviertel, um die Betriebe zu überprüfen. “Ihre Arbeit ist Teil eines zweijährigen Tests, mit dem Niedersachsen die Bereitschaft dieser Etablissements zum Zahlen von Steuern erhöhen will”, sagte Melchert Warnken, stellvertretender Leiter einer Task-Force, die von Oldenburg aus potenzielle Steuersünder in dem Milieu aufspüren soll.

Die Informationen werden dann an die Finanzämter in der Testregion Oldenburg, Delmenhorst, Cloppenburg, Vechta und Wilhelmshaven weitergegeben. “Der Bundes- und der Landesrechnungshof haben in ihren Berichten schon vor Jahren festgestellt, dass nur ganz wenige Prostituierte und Bordellbesitzer steuerlich geführt werden”, erklärte Warnken. “Dem Fiskus gehen so jedes Jahr sehr viele Steuern verloren.”

Die Task-Force sucht nach geeigneten Wegen, die Huren und Zuhälter systematisch zu erfassen. Im Zentrum des Projektes steht die Kriminalanalyse-Software “Nimbus”, mit deren Hilfe die Fahnder Stätten der Prostitution finden können. Dabei werden auch Anzeigen im Internet oder in Zeitungen durchsucht. Dann werden die Prüfer der Finanzämter - meist sind es Männer - in die Betriebe geschickt. Vorher wird der Einsatz allerdings mit der Polizei abgestimmt.

Vor Ort müssen die Finanzbeamten viele offene Fragen klären: Wer ist der Inhaber des Freudenhauses? Arbeiten die Dirnen als Angestellte oder Selbstständige? Wie hoch ist der Gesamtumsatz? Die Ermittler verteilen zudem Informationsbroschüren zum Steuerrecht für die Rotlichtszene. “Nur selten wird total abgeblockt”, meinte Warnken.

Sogar “Vergleichszahlen Rotlicht” gibt die Oberfinanzdirektion Hannover den Fahndern an die Hand, damit sie Umsätze auch mal schätzen können. Demnach “beträgt der Mittelwert für die Bruttoeinnahmen einer Prostituierten für jeden Tag, an dem sie ihre Dienstleistungen anbietet, 199 Euro”. Die Werte schwanken dabei von 106 bis 312 Euro. Zudem wird angemerkt, dass die Damen des horizontalen Gewerbes 40 bis 50 Prozent ihrer Einnahmen an den Betreiber des Bordells abgeben müssten.

Auch “Nachschauen” etwa in Bordellen sind geplant. Dafür existieren klare Anweisungen (”mindestens zwei Personen”), Prüflisten, Merkblätter und Vorladungsschreiben. Selbst Vorgaben, wann die Puffbesuche stattfinden sollen, gibt es: “Als Beginn der Nachschauen wird die Mittagszeit empfohlen. Prüfungen in der Nachtzeit werden derzeit nicht für erforderlich gehalten.” Und wenn es denn mal später wird, dann nur “innerhalb der verlängerten Gleitzeit”.

Der Test läuft eineinhalb Jahre, doch nach Auskunft der Task-Force können noch keine konkreten Ergebnisse genannt werden. Weder die Zahl der Bordelle und Model-Wohnungen noch die Höhe zusätzlicher Steuereinnahmen kann beziffert werden. Ende des Jahres läuft das Projekt aus. “Dann müssen wir dem Finanzministerium Bericht erstatten.” Das Projekt werde eventuell verlängert oder landesweit ausgeweitet.

(Quelle: welt.de)

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