Mehr als sechs Jahre ins Gefängnis

Posted in News by admin @ Mai 27, 2009 - Kommentare deaktiviert

RÜSSELSHEIM – Freiheitsstrafen von jeweils mehr als sechs Jahren verhängte die 1. Große Strafkammer des Landgerichts Darmstadt gestern gegen zwei junge Männer aus Wiesbadener, die im Januar 2008 in Rüsselsheim eine Prostituierte in deren Wohnung in der Haßlocher Straße überfallen und vergewaltigt haben. Abgetrennt wurde das Verfahren gegen den dritten Angeklagten, der als Fahrer fungiert hatte, aber zumindest in den Raub eingeweiht war. Er ist lediglich wegen Beihilfe angeklagt. Vorläufig wurde er auch aus der Untersuchungshaft entlassen, wo alle drei seit November einsaßen.

Für die beiden jetzt Verurteilten ordnete das Gericht auf Empfehlung des psychiatrischen Sachverständigen Maßregelvollzug an. Sie werden dementsprechend in einer geschlossenen Einrichtung eine mehrjährige Drogen- und Sozialtherapie absolvieren und sollen dort gleichzeitig eine Berufsausbildung abschließen.

Auffälligkeiten in der Schule, frühzeitige Konflikte mit dem Gesetz, Drogenkonsum und zahlreiche Vorstrafen kennzeichneten beide Lebensläufe. Geldbedarf zum Erwerb von Heroin und Kokain führte auch zu der Idee, eine Prostituierte “abzuziehen”.

Das Opfer wählten sie aus einer Zeitungsanzeige in einiger Entfernung von ihrem eigenen Wohnort aus. Die heute 35-jährige Polin, die unter dem Decknamen “Lisa” arbeitete, war erst kurz vorher in Rüsselsheim eingetroffen, um Geld zur Versorgung ihrer beiden in der Heimat gebliebenen Kinder zu verdienen. Die Täter gaben sich zunächst als Freier aus, fielen dann über die Frau her und forderten mit einem Schlagstock die Herausgabe ihrer Einnahmen. Da sie am selben Tag erst die Miete bezahlt hatte, fielen ihnen aber lediglich 40 Euro, ein paar Zloty, ein Mobiltelefon und Zigaretten in die Hände.

Gemeinsam hatten sie die verängstigte Polin vergewaltigt. Über DNA-Spuren an einem zurückgelassenen Zigarettenstummel und einem Slip der Prostituierten kam ihnen die Polizei auf die Spur. Zudem ließen sie den verwendeten Schlagstock zusammen mit zwei Schreckschusspistolen in einem Mainzer Bahnhofsschließfach zurück. Dabei fand sich auch ein Sweatshirt, welches ebenfalls eindeutiges DNA-Material aufwies. In ihren Schlussworten zeigten sich die 24 und 25 Jahre alten Angeklagten reuig. Ohne ihr Geständnis, das sowohl Gericht als auch Staatsanwältin als “ungewöhnlich umfassend für einen solchen Fall” würdigten, hätten sie weitaus schwerere Strafen zu erwarten gehabt.

Immerhin liege bei diesem Delikt schon die Mindeststrafe bei fünf Jahren, führte der Vorsitzende Richter Marc Lüders aus, so dass man hier “noch gut bedient” sei. Da bei den Gesamtstrafen Urteile aus der Vergangenheit zu berücksichtigen waren, gab es wegen schweren Raubes und Vergewaltigung sechs Jahre und zwei Monaten für den einen und sechs Jahre und neun Monate für den anderen Angeklagten.

(Quelle: main-spitze.de)

Polizei rollt Fall wieder auf: Schwarmstedter Prostituierte seit zwei Jahren vermisst

Posted in News by admin @ Mai 24, 2009 - Kommentare deaktiviert

Bereits seit fast zwei Jahren gilt die 31-jährige Simone Müller aus Schwarmstedt als vermisst – wurde die Prostituierte Opfer eines Gewaltverbrechens? Nachdem die Staatsanwaltschaft Verden die Ermittlungen zwischenzeitlich eingestellt hatte, stieß die Polizei jetzt bei einer Routineüberprüfung ungelöster Fälle auf neue Ansatzmöglichkeiten: Der Fall wird neu aufgerollt.

[Schwarmstedt]. Am 4. August 2007 ist Simone Müller das letzte Mal lebend gesehen worden. Die 31-jährige Schwarmstedterin ging in Hannover der Straßenprostitution nach. Gegen 23 Uhr an diesem Abend soll sie in einen hellen Mercedes Kombi älteren Modells eingestiegen sein. Vermutlich handelte es sich bei dem Fahrer um einen Freier. Am Tag ihres Verschwindens deutete nichts darauf hin, dass Simone Müller nicht wie sonst nach Hause zurückkehren wollte. Wer Hinweise zur gesuchten Person oder dem Mercedes Kombi geben kann, sollte sich melden beim Kriminaldauerdienst unter (0511) 109-5222.

(Quelle: wz-net.de)

Zuhältergruppe in St. Georg zerschlagen

Posted in News by admin @ Mai 20, 2009 - Kommentare deaktiviert

Rumänen gingen mit großer Brutalität vor – Frau das Kind weggenommen

Mit brutaler Gewalt haben sieben Rumänen große Teile des Straßenstrichs in St. Georg unter ihre Kontrolle gebracht. Jetzt hat die Polizei die Bande um Adem I. (28) zerschlagen. Ein Teil der Täter wurde in ihrer Heimat von den dortigen Behörden festgenommen. Die Zuhältergruppierung hatte bereits 2005 damit begonnen, sich in dem Stadtteil auszubreiten. An der Bremer Reihe und am Hansaplatz standen die Frauen, die sich für die Rumänen prostituierten. Die Zuhälter kontrollierten sie nach Polizeierkenntnissen aus der Gaststätte “Ali Baba” oder aus einem Internetcafé heraus. Prostituierte, die ihre Vorgaben nicht erfüllten, wurde geschlagen. Frauen, die nicht für die Gruppe arbeiteten, mussten 500 Euro “Standgeld” die Woche für ihre Plätze am Hansaplatz zahlen, oder sie wurden vertrieben. Einer Frau, die aussteigen wollte, nahm einer der Zuhälter das sieben Monate alte Kind weg, um sie unter Druck zu setzen. Im März vergangenen Jahres prügelte ein Bandenmitglied mit einem Komplizen am Hansaplatz Wirt Holm B. (45) in dessen Kneipe “Windstärke 11″ tot. Der Täter wurde dafür zu sechs Jahren Haft verurteilt.

Im November vergangenen Jahres ermittelte die Abteilung gegen Organisierte Kriminalität gezielt gegen die Gruppierung. Die Staatsanwaltschaft erwirkte jetzt gegen die Bandenmitglieder, die zum Großteil aus einer Familie stammen, Haftbefehle. Adem I. und ein Komplize wurde in deren Heimatstadt Constanta am Schwarzen Meer verhaftet. Weitere Täter nahm die Polizei auf der Veddel und in St. Georg fest.

(Quelle: welt.de)

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