Skandal im Sperrbezirk: Große Rotlicht-Razzia zur Wiesn-Zeit

Posted in News by admin @ Sep 25, 2009 - Kommentare deaktiviert

München – Auch wenn gerade Wiesn ist – Prostitution ist im Sperrbezirk Münchens strikt verboten. Die Kripo führte um den Hauptbahnhof herum eine große Razzia in den Rotlicht-Lokalen durch.

In der Nacht auf Mittwoch schwärmten die Beamten der Münchner Kriminalpolizei in den Cabaret- und Table-Dance-Betrieben im Umfeld des Münchner Hauptbahnhofes aus – auch Straßen, Hotels und Massagebetriebe wurden überprüft. Hintergrund für die Kontrolle waren Erkenntnisse der Kriminalpolizei, dass an diesen Orten, die im absoluten Sperrbezirk liegen, der Prostitution nachgegangen wird. Insgesamt wurden 19 Cabaret- und Table-Dance-Betriebe kontrolliert, 222 Tänzerinnen und Animierdamen wurden überprüft. 34 dem Fachkommissariat noch nicht bekannt.

Die Betriebe hatten die Anzahl ihrer Tänzerinnen und Animierdamen zur Wiesnzeit zum Teil deutlich erhöht. Im Vergleich zu den letztjährigen Kontrollen waren allerdings weniger Gäste anwesend. Fünf Verstöße gegen die Sperrbezirksverordnung der Landeshauptstadt München konnten von den Beamten festgestellt werden. Eine 44-jährige Brasilianerin bot sich auf der Schillerstraße einem Polizeibeamten an. Da es sich hierbei um einen Erstverstoß handelte, wird die Dame nach Paragraph 120 Ordnungswidrigkeitengesetz angezeigt, was ein Bußgeld in Höhe von etwa 350 Euro nach sich zieht.

Weniger glimpflich dürfte eine 44-jährige Thailänderin davonkommen, die ebenfalls einem Polizeibeamten sexuelle Leistungen anbot. Nachdem dies bei der Thailänderin bereits des öfteren der Fall war, wird sie wegen eines Vergehens nach dem Strafgesetzbuch zur Anzeige gebracht. Eine 42-jährige Deutsche kommt mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige davon. Auch eine 24-jährige Rumänin fiel bereits zum wiederholten Male auf, als sie in einem Cabaretbetrieb einem Beamten sexuelle Leistungen anbot.

Während der Kontrolle eines Cabaretbetriebs fiel eine 47-jährige Deutsche auf, die in einem Separet gerade sexuelle Handlungen an einem Gast vornahm. Da die Frau bislang noch nicht wegen Ausübung der Prostitution aufgefallen war, wird gegen sie lediglich ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Ein 33-jähriger bosnischer Angestellter eines Table-Dance-Betriebes versuchte kurz vor seiner Kontrolle ein Tütchen mit Marihuana zu verstecken. Zum Verhängnis wurde ihm dabei offensichtlich, dass er kurz zuvor einen Joint geraucht hatte und erkennbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Nachdem die eingesetzten Beamten den Rauschmittelgeruch wahrgenommen hatten, durchsuchten sie das Zimmer und konnten letztlich das Rauschgift auffinden und sicherstellen. Den Bosnier erwartet nun eine Anzeige nach dem Betäubungsmittelgesetz.

(Quelle: merkur-online.de)

Prostituiertenmord: Oliver G. hat Polin nach Überzeugung des Gerichts brutal getötet

Posted in News by admin @ Sep 22, 2009 - Kommentare deaktiviert

Wegen Mordes mit versuchter Vergewaltigung hat das Landgericht den 22 Jahre alten Oliver G. zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt, dazu wegen Unterschlagung von 700 Euro zu weiteren sechs Monaten.

Die Kammer ahndete damit die “brutale Tötung” einer polnischen Prostituierten, die in einer Wohnung in der Eltviller Straße in Wiesbaden gearbeitet hatte. Der Angeklagte nahm den Richterspruch mit Fassung auf, nur zu Beginn der Urteilsverkündung ließen Gestik und Mimik auf innere Anspannung schließen. Die Kammer sah es als belegt an, dass Oliver G. die Prostituierte am 25. März gewaltsam zum Analverkehr zwingen wollte. “Als sie sich wehrte, entschloss er sich zur Tat”, so Vorsitzender Richter Rolf Vogel. Er habe Iza Z. ins Bett gedrückt und begonnen, sie am Hals zu würgen. Sie habe geschrieen. “Es war ein längerer, minutenlanger Todeskampf”. Danach habe er ihre Wohnung durchsucht und 700 Euro sowie ihre beiden Handys gestohlen.

Überführung durch Kameras

Oliver G., so das Gericht, habe heimtückisch gehandelt, zudem habe er gemordet, um unerkannt entkommen zu können. Das Mehrfamilienhaus im Wiesbadener Rheingauviertel wird von zahlreichen Videokameras überwacht.

Durch die Aufnahmen war es denn auch der Polizei rasch gelungen, den Täter zu überführen, der am 31. März an seiner Arbeitsstelle festgenommen worden war. Den Job in einer Bäckerei hatte er gerade erst angenommen, zuvor war er nach einer abgebrochenen Lehre arbeitslos gewesen, hatte deshalb in prekären finanziellen Verhältnissen gelebt. Gleichwohl hatte er nach Überzeugung des Gerichts mehrere Anläufe unternommen, um zunächst mit einer anderen Prostituierten, die aber in der gleichen Wohnung wie Iza Z. arbeitete, handelseinig zu werden. Zum Zuge war er nicht gekommen, er sei auch wegen seines ungepflegten Äußeren abgewiesen worden, so Richter Vogel.

Oliver G. habe sich dann entschlossen, notfalls gewaltsam Geschlechtsverkehr zu erreichen. Für ihn überraschend war nun die gerade aus Polen eingetroffene Iza Z. in der Wohnung. Allerdings habe sie den von ihm gewünschten Analverkehr abgelehnt.

Widersprüchliche Aussagen

Dass er schließlich am Tag der Tat erneut das Haus mit Mütze und Mantel verkleidet aufsuchte, wertete das Gericht als Indiz für seine gewalttätigen Absichten. Er habe schon beim Betreten des Hauses versucht, Spuren zu vermeiden.

Dem Angeklagten hielt die Kammer vor, sich widersprüchlich zu der Tat geäußert zu haben. Mal habe er der Prostituierten angekreidet, sie habe ihm den versprochenen Analverkehr zu Unrecht verweigert. Mal habe er bekannt, Iza Z. aus Schamgefühl sowie aus Furcht vor Spott über seine Erektionsstörung getötet zu haben.

(Quelle: allgemeine-zeitung.de)

Frau fällt Gewaltverbrechen zum Opfer

Posted in News by admin @ Sep 21, 2009 - Kommentare deaktiviert

Eberswalde (MOZ) In einem Mehrfamilienhaus an der Breiten Straße in Eberswalde (Barnim) ist am Montag gegen Mittag die Leiche einer Frau entdeckt worden. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus und hat die dritte Mordkommission in Eberswalde mit der Aufklärung betraut. “Wir werden zum gegenwärtigen Stand der Ermittlungen keine Angaben zum vermutlichen Tathergang und zur Identität des Opfers machen”, sagte Michael Neff von der Staatsanwaltschaft in Frankfurt (Oder) am Nachmittag. Noch stehe nicht zweifelsfrei fest, wer die Frau war, die einem Tötungsdelikt zum Opfer gefallen ist. Eine Obduktion der Leiche sei angeordnet worden.

Im Erdgeschoss des Hauses befindet sich eine Pizzeria, die von der Kriminalpolizei gegen 15 Uhr vorübergehend geschlossen wurde, weil Pizzaboten und Kunden die Spurensuche erschwerten. Mitarbeiter des Restaurants bestätigten, was in Eberswalde ohnehin als offenes Geheimnis gilt: In dem Gebäude sollen Prostituierte tätig sein. “Manchmal haben die Damen bei uns eine Pizza bestellt”, sagte ein Kellner. Ob das Opfer des Gewaltverbrechens ebenfalls eine Prostituierte war, ließen Polizei und Staatsanwaltschaft offen.

Weder die Bediensteten der Pizzeria noch die Anwohner der benachbarten Häuser wurden von der Kripo darüber in Kenntnis gesetzt, was passiert war. “Irgend etwas muss los sein”, sagte eine junge Frau, die ihre Wohnung um 12.45 Uhr nur verlassen durfte, um ihre beiden Kinder vom Hort abzuholen. “Jetzt stehen wir hier vor dem rot-weißen Absperrband und kommen nicht mehr ins Haus zurück”, sagte die Mutter gegen 15.30 Uhr beunruhigt.

Dass sich im Nachbarhaus ein Tötungsdelikt ereignet hat, war auch einer älteren Frau neu, die geduldig darauf wartete, wieder in ihre Wohnung zu gelangen. “Von dem Bordell nebenan haben wir gewusst. Da ging es öfter mal lauter zu”, sagte sie. Die Absperrbänder vor den Häusern, die auf dem Gehweg abgestellten Polizeiautos und die Kriminaltechniker in ihren weißen Overalls sorgten an der viel befahrenen Straße in Eberswalde für einiges Aufsehen.

(Quelle: moz.de)

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