Stadt geht gegen unerlaubte Prostitution vor
DORTMUND Der Straßenstrich auf der Ravensberger Straße dehnt sich zunehmend aus. In den letzten Monaten habe es immer mehr Prostituierte gegeben, die an der Bornstraße und damit innerhalb des Sperrbezirks unerlaubt der Prostitution nachgingen.
Der Verwaltungsvorstand habe daher auf Vorschlag des Rechts- und Umweltdezernenten Wilhelm Steitz entschieden, die Parkbuchten an der Bornstraße zwischen der Mindener und der Juliusstraße zu sperren. Die Parktaschen seien für die Freier „ein geeigneter Ort für die schüchterne Variante“ gewesen, schildert Steitz beim Ortstermin. „Die Männer haben hier angehalten und die Damen kamen zu ihnen und nicht andersrum“, so Steitz.
30 Pfosten
Über 30 massive Pfosten, die in den letzten Tagen bereits angebracht wurden, sollen nun den so genanten „Anbahnungs-Verkehr“ unterbinden. „Wir werden die Situation jetzt verstärkt beobachten“, versichert Ordnungsamtleiter Ortwin Schäfer.
Sollte sich die Lage trotzdem nicht verändern, so sollen demnächst auch Halteverbot-Schilder angebracht werden. „Dabei ist es hier ohnehin bereits ein Sperrbezirk“, so Ulrich Finger vom Tiefbauamt.
Mobile Wache
Hinzu werde das Ordnungsamt gemeinsam mit der Polizei noch mehr Präsenz zeigen. „Dieses Auto wird man hier ab sofort viel öfter sehen“, sagt Tim Textoris von den Ordnungsamtpartnern und verweist auf die mobile Wache – einen VW Bulli.
Die uniformierten Ordnungsbeamten sollen aber nicht nur kontrollieren. Sie sind Ansprechpartner für alle Belange rund um die Themen Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung.
(Quelle: dattelner-morgenpost.de)