Stadt geht gegen unerlaubte Prostitution vor

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DORTMUND Der Straßenstrich auf der Ravensberger Straße dehnt sich zunehmend aus. In den letzten Monaten habe es immer mehr Prostituierte gegeben, die an der Bornstraße und damit innerhalb des Sperrbezirks unerlaubt der Prostitution nachgingen.

Der Verwaltungsvorstand habe daher auf Vorschlag des Rechts- und Umweltdezernenten Wilhelm Steitz entschieden, die Parkbuchten an der Bornstraße zwischen der Mindener und der Juliusstraße zu sperren. Die Parktaschen seien für die Freier „ein geeigneter Ort für die schüchterne Variante“ gewesen, schildert Steitz beim Ortstermin. „Die Männer haben hier angehalten und die Damen kamen zu ihnen und nicht andersrum“, so Steitz.

30 Pfosten

Über 30 massive Pfosten, die in den letzten Tagen bereits angebracht wurden, sollen nun den so genanten „Anbahnungs-Verkehr“ unterbinden. „Wir werden die Situation jetzt verstärkt beobachten“, versichert Ordnungsamtleiter Ortwin Schäfer.

Sollte sich die Lage trotzdem nicht verändern, so sollen demnächst auch Halteverbot-Schilder angebracht werden. „Dabei ist es hier ohnehin bereits ein Sperrbezirk“, so Ulrich Finger vom Tiefbauamt.

Mobile Wache

Hinzu werde das Ordnungsamt gemeinsam mit der Polizei noch mehr Präsenz zeigen. „Dieses Auto wird man hier ab sofort viel öfter sehen“, sagt Tim Textoris von den Ordnungsamtpartnern und verweist auf die mobile Wache – einen VW Bulli.

Die uniformierten Ordnungsbeamten sollen aber nicht nur kontrollieren. Sie sind Ansprechpartner für alle Belange rund um die Themen Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung.

(Quelle: dattelner-morgenpost.de)

Razzia im Kölner Rotlichtmilieu: Zahlreiche Unterlagen, Bargeld und Waffen sichergestellt

Posted in News by admin @ Dez 17, 2009 - Kommentare deaktiviert

Köln – Bei einer Razzia im Kölner Rocker- und Rotlichtmilieu hat die Polizei 22 Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht. Dabei seien Unterlagen, Bargeld, eine Pistole sowie Messer, Morgensterne, Stahlruten und andere Waffen sichergestellt worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in Köln mit. Auch Spezialeinheiten seien zum Einsatz gekommen.

Dem Kölner Chef des «Hells Angels»-Rockerclubs, zwei weiteren führenden Mitgliedern sowie einem 36-jährigen türkischstämmigen Mann werden demnach Erpressung, Körperverletzung, Waffendelikte, Menschhandel, schwere Brandstiftung sowie bandenmäßige Steuerhinterziehung vorgeworfen. Sie sollen den sogenannten Kölner Wohnwagenstrich betrieben haben. Dabei hätten sie Prostituierte, die auf eigene Rechnung arbeiteten, bedroht oder zusammengeschlagen sowie Gewinne nicht versteuert. Ein Wohnwagen sei von unbekannten Tätern angezündet worden.

Laut Staatsanwaltschaft befinden sich die Tatverdächtigen weiter auf freiem Fuß. Den Angaben zufolge haben sich die vier Männer im Alter von 30 bis 63 Jahren Anfang des Jahres zusammengetan, um am «lukrativen Geschäft» mit der Prostitution an der Brühler Landstraße in Köln zu verdienen. Bereits im November waren bei der Durchsuchung von Vereinsräumen und Wohnungen der Kölner Hells Angels zahlreiche Waffen beschlagnahmt worden.

(Quelle: net-tribune.de)

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