Reger Verkehr im Diedersdorfer Wald

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Diedersdorf (MOZ) Von weitem sieht es aus, wie nach der Silvesternacht. Doch statt Resten von Böllern und Raketen liegen Kondome, Verpackungen und Taschentücher auf dem Diedersdorfer Waldboden verteilt. Etwa einen Kilometer hinter dem Ortsausgang Diedersdorf Richtung Jahnsfelde, 100 Meter links in den Waldweg vor der Bushaltestelle befindet sich der Ort, an dem das schnelle Vergnügen regelmäßig stattfindet. Der dabei anfallende Müll wird einfach liegen gelassen.

Der Straßenstrich von Diedersdorf ist den Einwohnern und auch den Vorbeifahrenden hinlänglich bekannt. Die Autofahrer auf der B1 freuen sich, wenn die Damen ihnen freundlich zuwinken. Doch Jörg Berndt, Ortsvorsteher des Ortsteils Diedersdorf reicht es. “Die sollen machen was sie wollen, aber nicht ihren Müll überall herum liegen lassen”, ärgert sich Berndt. Der Ortsvorsteher ist auch Waldbesitzer und aus diesem Grund wütend über die Situation. Am meisten ärgert Berndt, dass er nichts gegen den Straßenstrich tun kann. Er will nicht eigenmächtig gegen das sündige Geschäft in seinem Wald vorgehen, da er seine Familie schützen will, die er durch vermeintliche Verbindungen der Prostituierten zu Zuhältern bedroht sieht.

Am Mittwochabend hatte Jörg Berndt zur Ortsbeiratssitzung ins Gemeindehaus geladen. Auch eine Einwohnerfragestunde zum Straßenstrich stand auf der Tagesordnung, zu der allerdings kein Diedersdorfer erschien. “Viele Bürger fühlen sich von dem Problem nicht betroffen”, erklärt der Ortsvorsteher den leeren Saal des Gemeindehauses. Lediglich Ortsbeiratsmitglied Uwe Berlin, als einzig weiterer Anwesender, stimmte Jörg Berndt am Mittwochabend zu. Am Wochenende würden drei Autos in der Stunde mit einer Prostituierten in den Wald fahren. Das würde sich noch verschärfen, wenn im Sommer statt der jetzt drei bis vier Prostituierten, sieben bis acht Damen den Vorbeifahrenden schöne Augen machten. Mit dem Problem hat sich der Ortsbeirat der Diedersdorfer nun an das Brandenburger Innenministerium gewandt.

Illegal ist Prostitution nicht. Doch die Damen haben kein Gewerbe angemeldet, teilt der Strausberger Polizeidienststellenleiter Jörg Littmann mit. Zudem gefährdeten sie die Verkehrssicherheit. Seit Beginn des Monats würden die Prostituierten daher wieder verstärkt von der Polizei kontrolliert. Die Beamten würden den Damen Verfügungen des Ordnungsamtes übergeben, die einen sofortigen Platzverweis nach sich ziehen.

Ob die Kontrollen das Müllproblem auf lange Sicht lösen können, bleibt abzuwarten. Momentan ist die Zufahrt zum begehrten Waldstück aufgrund des matschigen Weges schwierig. Freier ohne Geländewagen laufen Gefahr stecken zu bleiben.

(Quelle: moz.de)

Im Massagestudio zum Sex gezwungen

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Mitten in Trudering – im Sperrbezirk – hat ein 43-jähriger Münchner in seinen Massagestudios zwei 19-jährige Mädchen zur Prostitution angehalten. Gegen den Studiobetreiber laufen Anzeigen wegen Menschenhandels und Beihilfe zur Ausübung der verbotenen Prostitution. Masseusen erzählten, dass der Chef seine Massageräume für 110 Euro vermietet habe und sie gegen Zahlung von 50 bis 120 Euro dort sexuelle Dienstleistungen anbieten hätten müssen. Bei der Durchsuchung fand die Polizei Beweismaterial. Der 43-Jährige soll via Medien Frauen für “erotische Massagen” angeheuert und sie dann zum Sex aufgefordert haben. Da zwei von ihnen unter 21 Jahre alt waren, wird das Delikt als “Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung” eingestuft.

(Quelle: sueddeutsche.de)

Polizei zerschlägt Menschenhändler-Ring

Posted in News by admin @ Mrz 8, 2010 - Kommentare deaktiviert

Stuttgart (apn). Mit einer großangelegten Aktion haben Ermittler eine Bande festgenommen, die aus Rumänien stammende junge Frauen zur Prostitution in “Flatrate-Bordellen” gezwungen hat. 780 Einsatzkräfte der Polizei und des Zolls durchsuchten 44 Objekte, darunter ein Bordell in Recklinghausen. 13 Haftbefehle wurden vollstreckt und weitere sechs dringend verdächtige Personen vorläufig festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft Stuttgart berichtete. Der Chef des Menschenhändler-Rings wurde in Spanien aufgegriffen.

(Quelle: Rheinische Post)

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