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	<title>Nutten Blog</title>
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	<description>Nutten News aus der Rotlicht Szene</description>
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		<title>Regierung plant Genehmigungspflicht für Bordelle</title>
		<link>http://www.nuttenblog.com/news/498/regierung-plant-genehmigungspflicht-fur-bordelle/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 13:45:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[CDU und FDP bereiten ein umfangreiches Gesetz gegen Zwangsprostitution vor. Ein Konflikt droht, weil die Liberalen ein Bleiberecht für Opfer fordern. Als der Einsatz beendet ist, haben 120 Einsatzkommandos der Polizei in Köln, Nürnberg und anderen Städten fast 1000 Bordelle durchsucht. Die Ermittler suchen nach Frauen, die mit falschen Versprechen nach Deutschland gebracht und als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>CDU und FDP bereiten ein umfangreiches Gesetz gegen Zwangsprostitution vor. Ein Konflikt droht, weil die Liberalen ein Bleiberecht für Opfer fordern.</p>
<p>Als der Einsatz beendet ist, haben 120 Einsatzkommandos der Polizei in Köln, Nürnberg und anderen Städten fast 1000 Bordelle durchsucht. Die Ermittler suchen nach Frauen, die mit falschen Versprechen nach Deutschland gebracht und als Sex-Sklavinnen gehalten werden.</p>
<p>Und nach Hintermännern, einem Netz von westafrikanischen Zuhältern, Geldwäschern, Dokumentenfälschern und Schleusern. Dreizehn Landeskriminalämter sind beteiligt, ein Team der Europol hilft.<br />
Kampf gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution</p>
<p>Die Ergebnisse dieser Großrazzia vor zehn Tagen sind noch nicht ausgewertet, doch das Problem des Frauenhandels beschäftigt inzwischen auch Politiker der Koalitionsfraktionen in Berlin.</p>
<p>Nach „Welt Online“-Informationen wollen sich heute Vertreter des Familienministeriums und Abgeordnete aus den Fraktionen von CDU/CSU und FDP zusammensetzen, um ein Gesetzespaket vorzubereiten, das den Kampf gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution erleichtern soll. „Die Razzia hat nur noch einmal gezeigt, was eigentlich bekannt sein sollte: wie dringlich das Problem ist“, heißt es aus dem Ministerium.</p>
<p>Fachleute der Koalitionsparteien haben bereits einen Antrag vorbereitet. Der Entwurf, der „Welt Online“ vorliegt, sieht erstmals eine Erlaubnispflicht für Bordelle vor. Bisher können sie, anders als Gaststätten, ohne Genehmigung betrieben werden.</p>
<p>Flatrate-Bordelle, also Klubs mit einem Pauschalangebot für Freier, sollen ganz verboten werden. Außerdem wollen die Fraktionen prüfen, ob die bisherigen Strafrechtsvorschriften ausreichen oder ob spezielle Regelungen nötig sind, um Jugendliche und Heranwachsende besonders zu schützen.<br />
&#8220;Kein Dissens&#8221; mit Unionsfraktion</p>
<p>Viele der insgesamt elf Punkte decken sich mit den Plänen, die Familienministerin Kristina Schröder (CDU) ohnehin seit Wochen in ihrem Haus ausarbeiten lässt. Bis Monatsende soll ein entsprechendes Eckpunktepapier vorliegen.</p>
<p>Von der Ministerin heißt es auf Anfrage, man sei „natürlich mit den Fraktionen in engem und vertrauensvollem Austausch über das weitere Vorgehen“. Insbesondere mit der Unionsfraktion gebe es keinen Dissens. Diese Formulierung deutet allerdings auf Konfliktpotenzial hin.</p>
<p>Tatsächlich sind in der bisherigen Fassung des Antrags noch wichtige Fragen ausgespart, die für Ärger sorgen können. Fragen des Opferschutzes und – damit verbunden – des Bleiberechts vor allem, die der FDP am Herzen liegen.</p>
<p>Ihre Fachpolitiker wollen erreichen, dass Frauen, die Opfer von Menschenhändlern wurden, künftig nicht mehr einfach abgeschoben werden dürfen, erst recht nicht während eines laufenden Gerichtsverfahrens. Dies geht aus einem internen Eckpunktepapier der FDP hervor.<br />
Arbeitserlaubnis für Opfer</p>
<p>Demnach sollen Opfer von Menschenhändlern, die sich bereit erklären, bei der Polizei auszusagen, eine Arbeitserlaubnis bekommen. Unter Umständen könnte dies auch ein unbefristetes Aufenthaltsrecht bedeuten.</p>
<p>Das raten Polizei und Ermittlungsbehörden seit Jahren. Sie glauben, dass das Problem noch unterschätzt wird. So gehen die Vereinten Nationen von jährlich etwa 40.000 Opfern in Europa aus. Und Deutschland ist für die Menschenhändler eines der lukrativsten Länder.<br />
Opfer fürchten Rache</p>
<p>Aber genau weiß das niemand. Denn die Täter werden selten gefasst und noch seltener bestraft, weil ihre Opfer nicht gerne aussagen. Sie fürchten Rache und haben Angst, abgeschoben zu werden und schließlich in ihren Heimatländern wieder in die Hände der Menschenhändlerringe zu geraten.</p>
<p>An der Haltung der Politik hat das lange nichts geändert. Die FDP will es nun versuchen. „Die bisherigen Regelungen im Aufenthaltsgesetz reichen da aus meiner Sicht noch nicht aus“, sagt der Vorsitzende des FDP-Arbeitskreises Innen &#038; Recht, Hartfrid Wolff. „Ein befristeter Aufenthaltstitel hingegen würde wichtige Opferzeuginnen stabilisieren und helfen, erhebliche Straftaten besser aufzuklären.“ Das hoffen auch Ermittler.</p>
<p>Bei der jüngsten Großrazzia haben sie rund 170 Westafrikanerinnen vorgefunden, von denen sie glauben, sie könnten zur Prostitution gezwungen worden sein. Die schwierigste Arbeit aber fängt gerade erst an: Zeugen vernehmen, Beweise sammeln. Die Opfer sind oft die einzigen Zeugen. Sagen sie aus, können die Täter leichter ausfindig gemacht und vor Gericht gestellt werden. Nur dann. </p>
<p>(Quelle: welt.de)</p>
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		<title>Prostituierte klagt gegen Schließung des Straßenstrichs</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 15:44:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Frau reichte sogar eine einstweilige Verfügung ein. Dortmund hatte das ganze Stadtgebiet zu einer Sperrzone für Prostitution erklärt. Dortmund. Die Schließung des Dortmunder Straßenstrichs beschäftigt jetzt die Justiz. Eine Prostituierte hat nach Angaben der Stadtverwaltung Klage gegen die Stadt und gegen das Land eingereicht. Sie wolle erreichen, dass sie wieder an ihren Arbeitsplatz, den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frau reichte sogar eine einstweilige Verfügung ein. Dortmund hatte das ganze Stadtgebiet zu einer Sperrzone für Prostitution erklärt.</p>
<p>Dortmund. Die Schließung des Dortmunder Straßenstrichs beschäftigt jetzt die Justiz. Eine Prostituierte hat nach Angaben der Stadtverwaltung Klage gegen die Stadt und gegen das Land eingereicht. Sie wolle erreichen, dass sie wieder an ihren Arbeitsplatz, den seit Montag geschlossenen Straßenstrich Ravensberger Straße, zurückkehren kann. Die Frau habe auch eine einstweilige Verfügung beantragt, teilte die Verwaltung am Mittwoch mit. Die Stadt Dortmund hat nun acht Wochen Zeit, um auf die Klage zu erwidern und zwei Wochen, um auf den Antrag im einstweiligen Rechtsschutz zu reagieren. Dortmund hatte das ganze Stadtgebiet zur Sperrzone erklärt und dazu „grünes Licht“ von der Bezirksregierung Arnsberg erhalten.</p>
<p>Jugendschutz und öffentlicher Anstand seien nicht mehr gewährleistet, hatten Stadt und Regierungspräsident argumentiert. Das Gericht muss nun prüfen, ob richtig gehandelt wurde. Für die tägliche Arbeit der gemeinsamen Task Force sei das Verfahren zunächst nicht von Bedeutung, hieß es in Dortmund. Polizei und Stadt würden die Einhaltung des Verbots fortsetzen. Auch Freier sind von Strafen bedroht.</p>
<p>Einige Umlandskommunen überlegen bereits, ob sie nicht ebenfalls ihr Territorium zum Sperrgebiet erklären. Sie befürchten, dass sich die Dortmunder Prostitution in ihre Region verlagert. Seit der EU-Osterweiterung ist die Zahl der Prostituierten in Dortmund von 60 auf 700 gestiegen. Mehr als 80 Prozent sind bulgarische Roma aus einem Armenvorort von Plovdiv.</p>
<p>(Quelle: abendblatt.de)</p>
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		<title>Menschenhandel und Prostitution im Escortservice</title>
		<link>http://www.nuttenblog.com/news/494/menschenhandel-und-prostitution-im-escortservice/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 10:27:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schwere Vorwürfe erheben die Ermittler nach der Durchsuchung eines Escortservice im Münchner Süden. Es geht um Menschenhandel, Prostitution und Sozialbetrug. München &#8211; Steuerfahnder haben einen in London ansässigen Escortservice mit einer Filiale im Münchner Süden überprüft. Dabei ergaben sich Anhaltspunkte für Delikte aus dem Rotlichtbereich, für Steuerstraftaten und Sozialleistungsbetrug. Der Betreiber des Escortservices bot im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schwere Vorwürfe erheben die Ermittler nach der Durchsuchung eines Escortservice im Münchner Süden. Es geht um Menschenhandel, Prostitution und Sozialbetrug.</p>
<p>München &#8211; Steuerfahnder haben einen in London ansässigen Escortservice mit einer Filiale im Münchner Süden überprüft. Dabei ergaben sich Anhaltspunkte für Delikte aus dem Rotlichtbereich, für Steuerstraftaten und Sozialleistungsbetrug. Der Betreiber des Escortservices bot im Internet die Vermittlungen von Begleitdamen an, die auch sexuelle Dienste an Kunden im Haus- und Hotelbereich gegen Entgelt leisteten. Über die Homepage des Betriebes wurden mehrere Damen im gesamten Bundesgebiet vermittelt. Unter diesen befand sich nach Angaben der Münchner Polizei auch ein minderjähriges Mädchen (17).</p>
<p>Die 17-Jährige war wie weitere junge Frauen durch hohe Verdienstmöglichkeiten angelockt und der Prostitution zugeführt worden. Für die Vermittlung durch den Escortservice mussten die Damen Provision in Höhe von ca. einem Drittel ihrer Einnahmen an den Escortservice abführen. Diese wurden durch den Escortbetrieb nicht versteuert. Und auch die Damen versteuerten ihr Einkommen nicht.</p>
<p>Im Rahmen einer Durchsuchungsaktion der Steuerfahndung München und des Kommissariats 35 bei den beschuldigten Betreibern des Escortservices und den dort arbeitenden Damen wurden Beweismittel gefunden und sichergestellt, die den Anfangsverdacht von Straftaten aus dem Rotlichtbereich bestätigten. Darüber hinaus wurden bei dem Betreiber hochwertige Fahrzeuge und eine Fotostudioausrüstung aufgefunden und gepfändet, wodurch die bisher entstandenen Steuerschulden des Escortservice nahezu beglichen werden konnten. Weitere Ermittlungsverfahren wurden seitens der Steuerfahndung eingeleitet.Bei den Beschuldigten, also dem Betreiber und einer Mitarbeiterin, handelt es sich um einen 46-jährigen Münchner und eine 37-Jährige, die im Münchner Süden wohnt.</p>
<p>(Quelle: abendzeitung-muenchen.de)</p>
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		<title>Sperrbezirk wird erweitert</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 13:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Meschenich wird zum Sperrbezirk. Dort ist Prostitution in Zukunft verboten. Das beschloss der Stadtrat einstimmig. Bei Verstößen soll das Ordnungsamt Bußgelder bis zu 1000 Euro verhängen. Köln &#8211; Der Stadtteil Meschenich wird zum Sperrbezirk erklärt, in dem Prostitution verboten ist. Mit dieser Entscheidung folgte der Rat am Donnerstag einstimmig einer Empfehlung der Stadtverwaltung. Der Straßenstrich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meschenich wird zum Sperrbezirk. Dort ist Prostitution in Zukunft verboten. Das beschloss der Stadtrat einstimmig. Bei Verstößen soll das Ordnungsamt Bußgelder bis zu 1000 Euro verhängen.</p>
<p>Köln &#8211; Der Stadtteil Meschenich wird zum Sperrbezirk erklärt, in dem Prostitution verboten ist. Mit dieser Entscheidung folgte der Rat am Donnerstag einstimmig einer Empfehlung der Stadtverwaltung. Der Straßenstrich entlang der Brühler Landstraße, des Militärrings, des Robinienwegs und am Wasserwerkswäldchen soll nur noch zwischen 20 Uhr und sechs Uhr morgens geduldet werden. </p>
<p>Auf einen gemeinsamen Antrag der SPD, der CDU, der Grünen und der FDP hin wird die neue Sperrbezirksverordnung zunächst drei Jahre lang gelten, für das übrige Gebiet ein Jahr. Vor einer unbefristeten Entscheidung sollen erst einmal die Auswirkungen der neuen Regelungen untersucht werden. Das Ordnungsamt soll gegen die Sperrbezirksverordnung mit Bußgeldern bis zu 1000 Euro ahnden. Am Container-Bahnhof Eifeltor bleibt Prostitution erlaubt. </p>
<p>Die Stadtverwaltung erhält vom Rat den Auftrag, „ein Konzept zu entwickeln, das Verdrängungseffekten durch die Sperrbezirksverordnung entgegenwirkt“. Bei der Prüfung anderer für den Straßenstrich in Frage kommender Standorte seien „insbesondere die Belange des Jugend- und Landschaftsschutzes, sozialpolitische und gesundheitspolitische Aspekte“ zu berücksichtigen; ebenso die Interessen „der Anwohner, aber auch die Belange der Prostituierten mit und ohne Wohnwagen“. </p>
<p>Im Kölner Süden gehen nach Angaben der Behörden rund 100 Frauen auf Straßen und Parkplätzen der Prostitution nach. Die meisten stammen aus osteuropäischen Staaten. „Der deutliche Zuwachs an bulgarischen Prostituierten führt immer wieder zu Revierstreitigkeiten, aber auch zu Konflikten mit den bisher im Kölner Süden tätigen deutschen drogenabhängigen Prostituierten“, heißt es in dem Beschlusspapier des Rates. Mittlerweile habe sich in Meschenich eine Szene von bis zu 21 Prostituierten etabliert.Auch der Parkplatz eines Supermarktes werde dort „zu Anbahnungsgesprächen und teilweise zur Verrichtung genutzt“.</p>
<p>(Quelle: ksta.de)</p>
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		<title>Ganz Dortmund wird zum Sperrbezirk</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 18:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist das Aus zumindest für legale Prostitution in Dortmund: Per Ratsbeschluss wird der Sperrbezirk auf das ganze Stadtgebiet ausgeweitet. Damit verschwindet auch ein 2006 eigens eingerichteter Straßenstrich mit Verrichtungsboxen. DORTMUND &#8211; Schlechte Nachrichten für Dortmunder Prostituierte und ihre Kunden: Am Donnerstag beschloss der Stadtrat mit großer Mehrheit, den Sperrbezirk auf das gesamte Stadtgebiet auszuweiten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist das Aus zumindest für legale Prostitution in Dortmund: Per Ratsbeschluss wird der Sperrbezirk auf das ganze Stadtgebiet ausgeweitet. Damit verschwindet auch ein 2006 eigens eingerichteter Straßenstrich mit Verrichtungsboxen.</p>
<p>DORTMUND &#8211; Schlechte Nachrichten für Dortmunder Prostituierte und ihre Kunden: Am Donnerstag beschloss der Stadtrat mit großer Mehrheit, den Sperrbezirk auf das gesamte Stadtgebiet auszuweiten. Damit wird auch der erst 2006 eigens eingerichtete Straßenstrich im Problemviertel Nordstadt komplett geschlossen. </p>
<p>Der Straßenstrich an der Ravenberger Straße ist nach Ansicht der Polizei Hauptursache für zahlreiche soziale Probleme und für die wachsende Kriminalität im Dortmunder Norden. Zudem will die Stadt vor allem den Zuzug von Prostituierten aus Rumänien bekämpfen. Vergangene Woche hatten rund 60 Dirnen in der Innenstadt gegen die drohende Vertreibung vom Straßenstrich demonstriert. </p>
<p>Die Leiterin einer Beratungsstelle des Sozialdienstes Katholischer Frauen, Elke Rehpöhler, befürchtet, dass die Huren nun in die Illegalität abwandern. Gefährlichere Arbeitsverhältnisse seien dann die Folge. Erst 2006 waren sogenannte Verrichtungsboxen eingerichtet worden, die den Frauen mehr Sicherheit gewährleisten und sie vor Gewaltübergriffen schützen sollten. </p>
<p>Der Dortmunder Polizeipräsident Hans Schulze begrüßte die Entscheidung. Damit eröffne sich &#8220;die Chance, die negative Entwicklung der letzten Jahre in Teilen der Nordstadt wieder umzukehren&#8221;, sagte Schulze. Gemeinsam mit der Stadt arbeite man an einem vernetzten Handlungskonzept, um die Probleme vor Ort zu lösen. </p>
<p>Gespräch mit Umland-Kommunen nötig </p>
<p>Die Dortmunder Entscheidung hat allerdings noch einige bürokratische Hürden zu nehmen: Die Bezirksregierung Arnsberg muss die Sperrbezirksverordnung der Stadt auf die Bereiche des Straßenstrichs ausdehnen. Die Dortmunder Linken sowie eine Prostituierte haben bereits angekündigt, gegen den Ratsentscheid zu klagen. </p>
<p>&#8220;Im Vorfeld muss jedoch mit dem Umland diskutiert werden&#8221;, sagte ein Sprecher der Mittelbehörde. Aus diesem Grund lade die Bezirksregierung zum 12. April Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD), die Bürgermeister und Landräte der Nachbargemeinden sowie Vertreter der örtlichen Polizei, des Landeskriminalamtes (LKA) und des NRW-Innenministeriums zu einer gemeinsamen Gesprächsrunde ein. </p>
<p>&#8220;Es ist wichtig, dass keine punktuelle Verlagerung des Problems in andere Regionen stattfindet.&#8221; Dortmund sei bisher die einzige Gemeinde im Regierungsbezirk, die einen derartigen Beschluss verabschiedet habe. </p>
<p>(Quelle: ksta.de)</p>
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		<title>Prostituierte brutal überfallen</title>
		<link>http://www.nuttenblog.com/news/488/prostituierte-brutal-uberfallen/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 13:25:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Andernach &#8211; Eine 49-jährige Prostituierte ist Opfer eines brutalen Überfalls in Andernach geworden. Weil die Frau den Überfall erst später bei der Polizei angezeigt hat, wurde erst jetzt bekannt, dass sich dieser Übergriff bereits an Aschermittwoch, 9. März, ereignet hat. Wie die Polizei am Freitag berichtete, drang gegen 19 Uhr ein maskierter Mann in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Andernach &#8211; Eine 49-jährige Prostituierte ist Opfer eines brutalen Überfalls in Andernach geworden. Weil die Frau den Überfall erst später bei der Polizei angezeigt hat, wurde erst jetzt bekannt, dass sich dieser Übergriff bereits an Aschermittwoch, 9. März, ereignet hat.</p>
<p>Wie die Polizei am Freitag berichtete, drang gegen 19 Uhr ein maskierter Mann in den Wohnwagen der 49-Jährigen ein, der im Industriegebiet Am Weißen Haus abgestellt war. Der Täter zückte ein Messer, bedrohte die Frau, schlug ihr mehrfach ins Gesicht und forderte die Herausgabe der Tageseinnahmen.</p>
<p>Schließlich gab die 49-Jährige ihr Geldversteck preis. Als es dennoch zu einem Handgemenge kam, eilte dem Räuber plötzlich ein zweiter Täter zur Hilfe. Dieser Mann war unmaskiert und ebenfalls mit einem Messer bewaffnet. Er trat der Frau brutal in den Rücken. Das Opfer erlitt Verletzungen im Gesicht, auf dem Rücken sowie eine Schnittwunde am Arm. Die Räuber entkamen unerkannt mit dem erbeuteten Bargeld und Wertsachen des Opfers.<br />
Die Frau konnte den unmaskierten Täter (Phantombild) wie folgt beschreiben: etwa 30 bis 37 Jahre alt, 1,65 Meter groß, schmale Statur, dem äußeren Erscheinungsbild nach vermutlich türkischer Herkunft, kurz geschnittenes schwarzes Haar, vorne hochstehend, schmaler, das Gesicht umlaufender Bart. Der Räuber war bekleidet mit Bluejeans und T-Shirt. Den ersten Täter beschrieb die Frau so: Etwa 1,85 bis 1,90 groß, schlanke bis schmale Figur, bekleidet mit schwarzer Kapuzenjacke und schwarzer Hose.<br />
Hinweise an die Kriminalpolizei Koblenz, Telefon 0261/103 26 90.</p>
<p>(Quelle: rhein-zeitung.de)</p>
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		<title>Die Verdrängung der Huren</title>
		<link>http://www.nuttenblog.com/news/486/die-verdrangung-der-huren/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 07:23:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Huren in Dortmund sollen von den Straßen verschwinden. Am Donnerstag will der Stadtrat beschließen, dass der legale Straßenstrich in der Ravensberger Straße geschlossen wird. Die ganze Stadt würde dann zum Sperrbezirk und die Prostituierten würden den Schutz ihres sicheren Arbeitsplatzes verlieren. Aus Protest gegen die anstehende Entscheidung demonstrierten die Sexarbeiterinnen am Donnerstag letzter Woche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Huren in Dortmund sollen von den Straßen verschwinden. Am Donnerstag will der Stadtrat beschließen, dass der legale Straßenstrich in der Ravensberger Straße geschlossen wird. Die ganze Stadt würde dann zum Sperrbezirk und die Prostituierten würden den Schutz ihres sicheren Arbeitsplatzes verlieren.</p>
<p>Aus Protest gegen die anstehende Entscheidung demonstrierten die Sexarbeiterinnen am Donnerstag letzter Woche für die Erhaltung des Strichs. &#8220;Sie wollen nicht kampflos aufgeben&#8221;, sagt Elke Rehpöhler von der Kontakt- und Beratungsstelle Kober.</p>
<p>Achtzig Demonstrantinnen und Demonstranten, unter ihnen auch Unterstützer der Prostituierten, marschierten von der Ravensberger Straße zum Rathaus. Die meisten mit Sonnenbrille und Perücke, um ihre Anonymität zu wahren. Denn Prostitution mag zwar ein legaler Beruf sein, sie ist dennoch stigmatisiert. Daher war die Demo ein außergewöhnlicher und mutiger Schritt.</p>
<p>Im Protestaufruf der Huren tauchte immer wieder das Wort &#8220;Angst&#8221; auf. Angst um den Arbeitsplatz, Angst, den Schutz durch Beratungsstellen und Polizei zu verlieren. &#8220;Diese Ängste sind größer als die Angst, bei einer öffentlichen Demonstration persönlich als Prostituierte erkannt zu werden&#8221;, hieß es in der Erklärung.</p>
<p>Die Stadtratsfraktionen haben unterschiedliche Vorschläge gemacht. Von einer Verkleinerung, einer Verlagerung bis zu einem stadtweiten Sperrbezirk reichen die Szenarien. CDU und SPD favorisieren aber die komplette Schließung.</p>
<p>Das treibt die Frauen vermehrt in die Beratungsstelle Kober, die in einem Container vor Ort betrieben wird. &#8220;Die Frauen sagen uns, sie haben Angst, dass ihnen was Schlimmes passiert, wenn sie wieder in dunklen Ecken stehen müssen&#8221;, sagt Kober-Chefin Elke Rehpöhler.</p>
<p>Denn eigentlich wird das sogenannte Dortmunder Modell allseits gelobt. &#8220;Es hat einfach perfekt funktioniert&#8221;, erzählt Rehpöhler. Die Idee ist, dass Ordnungsbehörden, Beratungsstellen und Gesundheitsamt vertrauensvoll zusammenarbeiten, im Interesse der Prostituierten. Jede Woche ist ein Arzt vor Ort, es gibt ständige Kontrollen, &#8220;im positiven Sinne&#8221;, sagt Rehpöhler.</p>
<p>Es hat perfekt funktioniert</p>
<p>Gewalttaten sind zurückgegangen, auch weil die Frauen selbst Strafanzeige erstatten. Zusätzlichen Schutz bieten die zwanzig sogenannten Verrichtungstaschen oder Sicherheitsboxen, in die Kunden mit den Prostituierten hineinfahren. Die Holzverschläge ähneln Carports, sie sollen Sichtschutz bieten &#8211; vor allem aber Sicherheit für die Prostituierten. </p>
<p>Die Fahrertür kann darin nicht geöffnet werden, wohl aber die Beifahrertür, damit die Frauen schnell flüchten und den Alarm auslösen können. </p>
<p>Bislang war es aus Sicht von Stadt und Polizei sinnvoll, die Straßenprostitution an Ravensberger Straße, Juliusstraße und Mindener Straße zu bündeln. &#8220;Es hat sich alles gut bewährt, bis zur EU-Osterweiterung&#8221;, sagt Stadtsprecher Hans-Joachim Skupsch. </p>
<p>Als 2007 Bulgarien und Rumänien EU-Mitglieder wurden, zogen von dort viele Menschen nach Dortmund, vor allem Roma. Weil sie nicht als Angestellte arbeiten dürfen, sondern nur als Selbständige, haben viele Frauen Prostitution als Gewerbe angemeldet. &#8220;Das Geschäft verlagert sich in Gebüsche und Seitenstraßen&#8221;, sagt der Sprecher. </p>
<p>So wie in Dortmund sollen in Deutschland viele Huren verdrängt werden. &#8220;Das Prostitutionsgesetz wurde nie ernsthaft umgesetzt, eine Anerkennung hat nie stattgefunden&#8221;, sagt Simone Kellerhoff von der Hurenorganisation Hydra. </p>
<p>Im politischen Diskurs würde Prostitution immer mit anderen Themen wie Menschenhandel vermischt. &#8220;Das wird genutzt, um Prostitution zu kriminalisieren und zu stigmatisieren.&#8221; Die Prostitution werde schrittweise auf frühere Zustände zurückgefahren, durch Reglementierungen und Rufe nach Strafen für die Freier. </p>
<p>In Bayern sei die Verdrängung in die Randbezirke ebenso Realität wie in mehreren Berliner Stadtteilen, in denen gut laufende Bordelle schließen mussten. Auch in Gelsenkirchen gibt es aktuell den Versuch, einen Straßenstrich zu verbannen. Nach Jahrzehnten stört er auf einmal, weil in der Nähe eine Kinderklinik gebaut wird. </p>
<p>In Dortmund scheint die Schließung beschlossene Sache zu sein. Dennoch hoffen die Prostituierten, dass ihre Demo etwas bewirkt hat. &#8220;Eine Bulgarin sagte, sie habe in ihrer Heimat eines gelernt&#8221;, sagt Elke Rehpöler, &#8220;nämlich: Wenn man demonstriert, bekommt man meist, wofür man sich einsetzt.&#8221;</p>
<p>(Quelle: taz.de)</p>
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		<item>
		<title>Modellprojekt für Prostituierte, die aussteigen wollen</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 12:21:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für Prostituierte ist es oft sehr schwierig, einen neuen Job zu finden, sagt Sozialarbeiterin Claudia Fischer-Czech. Modellprojekt für Aussteigerinnen startet heute taz: Frau Fischer-Czech, Sie beraten Frauen, die aus der Prostitution aussteigen wollen. Warum ist so ein Angebot nötig? Claudia Fischer-Czech: Weil es für Frauen, die als Prostituierte arbeiten, sehr schwer ist, sich beruflich zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Prostituierte ist es oft sehr schwierig, einen neuen Job zu finden, sagt Sozialarbeiterin Claudia Fischer-Czech. Modellprojekt für Aussteigerinnen startet heute</p>
<p>taz: Frau Fischer-Czech, Sie beraten Frauen, die aus der Prostitution aussteigen wollen. Warum ist so ein Angebot nötig?</p>
<p>Claudia Fischer-Czech: Weil es für Frauen, die als Prostituierte arbeiten, sehr schwer ist, sich beruflich zu verändern. Prostitution ist zwar seit Einführung des Prostitutionsgesetzes 2002 legal und gilt nicht mehr als sittenwidrig. Trotzdem wird die Arbeit weiterhin als moralisch verwerflich betrachtet. Dass Männer Prostitution nachfragen, nimmt die Gesellschaft so hin. Aber den Frauen, die diesem Beruf nachgehen, unterstellen viele nach wie vor, dass sie Flittchen sind, die nichts anderes können. Genau damit haben die Frauen zu kämpfen. Es ist schwer für sie, etwa bei Bewerbungsgesprächen darüber zu reden, was sie in den letzten Jahren gemacht haben.</p>
<p>Wie viele Prostituierte gibt es in Berlin?</p>
<p>Wir sind uns mit der Polizei einig, dass es zwischen 8.000 und 10.000 Frauen sein müssen. Die Dunkelziffer, wie viele Frauen such von Menschenhandel betroffen sind und was es zusätzlich an sexueller Ausbeutung gibt, ist sehr schwer abschätzbar.</p>
<p>Heute ist die Auftaktveranstaltung Ihres Projekts. Sie haben aber schon im Januar mit der Beratung begonnen. Wie viele Frauen sind bereits zu Ihnen gekommen? </p>
<p>Obwohl wir das Programm erst seit Kurzem bekannt machen, haben sich acht interessierte Frauen an uns gewendet. Sie sind sowohl vom Alter wie vom Bildungsniveau ganz unterschiedlich. Zum Beispiel haben wir eine Bulgarin in der Beratung, die in Deutschland länger als Prostituierte tätig war. Sie kann nur kyrillische Buchstaben lesen und ist hierzulande daher faktisch eine Analphabetin. Gleichzeitig beraten wir auch eine promovierte Wissenschaftlerin.</p>
<p>Welche Gründe haben die Frauen für ihren Ausstieg?</p>
<p>Die Tätigkeit in der Prostitution ist körperlich und seelisch belastend und in der Regel nicht für die Ewigkeit angelegt. Wenn Frauen entscheiden auszusteigen, dann hat das oft auch damit zu tun, dass sie nicht mehr so viel verdienen. Meist kommen aber mehrere Faktoren zusammen. Das Alter spielt eine Rolle. Manche Frauen wollen auch einfach einen Wechsel. Wenn das Kind in die Schule kommt, kann es sein, dass eine Frau entscheidet: Ich brauche eine andere Tagesstruktur. Und natürlich gibt es wie überall ein Burnout-Syndrom. Wobei viele Frauen sagen: Das Anstrengende ist nicht der Job als solcher, sondern das Doppelleben. Das über Jahre durchzuhalten ist enorm belastend. Vom ersten Gedanken bis zum Ausstieg ist es oft ein langer Prozess. </p>
<p>Gibt es im Milieu auch Machtstrukturen, die einen Ausstieg erschweren? </p>
<p>Das Bild vom Zuhälter, der sich eine Frau sucht und sie für sich arbeiten lässt, ist eine Mär. In der Regel handelt es sich um freiwillig eingegangene Beziehungen, die sich im Laufe der Zeit verändert haben. Manche Frauen haben ein Händchen dafür, sich Männer auszusuchen, die ihnen letztlich schaden. Aber klar: Sich aus einer solchen Partnerschaft zu lösen ist oft schwierig. Es gibt viele Hindernisse bei einem Ausstieg, zum Beispiel wenn die Frauen Geld brauchen. Viele wollen nicht Hartz IV beantragen. Sie schämen sich, zum Jobcenter zu gehen. Da wird sehr häufig unterstellt, die Frauen hätten Geld zur Seite geschafft, weil sie ja angeblich so gut verdienten.</p>
<p>Was verdient eine Prostituierte denn?</p>
<p>Das kommt darauf an, ob Frauen Vollzeit arbeiten oder nebenberuflich. Es gibt das hochpreisige Segment wie den SM- oder Eskortbereich. Da verdient man besser als im Sexkino in Neukölln. Insgesamt sind die Preise eher runtergegangen. Ich habe an einer Studie mitgearbeitet, bei der bundesweit 300 Frauen befragt wurden. Da war ich doch erstaunt: Der durchschnittliche Nettoverdienst bei einer Vollzeitstelle bewegte sich zwischen 1.200 und 1.500 Euro im Monat.</p>
<p>Wie helfen Sie Frauen, die diesen Job nicht mehr machen wollen, konkret?</p>
<p>Ich höre erst einmal zu, was die Frauen sich wünschen. Es geht darum, individuell zu schauen: Wo sind die Stärken der Betroffenen? Frauen, die in der Prostitution arbeiten, erwerben ja durchaus Kompetenzen. Sie sind in der Regel selbstständig tätig. Das erfordert ein hohes Maß an Organisation, auch an Selbstdisziplin. Danach geht es in die berufliche Qualifizierungsphase. Was genau an Weiterbildungsmaßnahmen sinnvoll wäre, entscheiden wir gemeinsam mit den Frauen und unserem Partner vom Beschäftigungsträger Goldnetz. Oft ist es für die Frauen nicht leicht, einen neuen Job zu finden. Der Arbeitsmarkt ist hart. Wenn man dann noch das Stigma der Prostitution mit sich trägt, muss man auf einen sehr sozialen Arbeitgeber treffen, der das hinnimmt. </p>
<p>Raten Sie Frauen, offen mit ihrer Vergangenheit umzugehen?</p>
<p>Aus meiner langjährigen Arbeit mit Prostituierten weiß ich, wie belastend diese Lügerei sein kann. Häufig ist die Angst vor der Diskriminierung real größer als das, was dann letztendlich passiert. Aber ob sie offen darüber sprechen will oder nicht, entscheidet jede Frau selbst.</p>
<p>(Quelle: taz.de)</p>
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		<title>Zur Prostitution gezwungen</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 15:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>victor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stuttgart: Weil er seine 20-jährige Freundin mit Gewalt zur Fortsetzung der Prostitution zwingen wollte, ist ein 41 Jahre alter Mann am Freitagmorgen in der Weberstraße festgenommen worden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging durch den Richter ein Haftbefehl. Wie die Polizei mitteilte, soll der Mann seine 20 Jahre alte Freundin bereits in der Vergangenheit zur Prositution [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stuttgart: Weil er seine 20-jährige Freundin mit Gewalt zur Fortsetzung der Prostitution zwingen wollte, ist ein 41 Jahre alter Mann am Freitagmorgen in der Weberstraße festgenommen worden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erging durch den Richter ein Haftbefehl.</p>
<p>Wie die Polizei mitteilte, soll der Mann seine 20 Jahre alte Freundin bereits in der Vergangenheit zur Prositution gezwungen haben. Dies versuchte er auch in der Nacht zum Freitag. Als sie sich weigerte, schlug er sie mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Daraufhin wandte sie sich an die Polizei.</p>
<p>Das Paar kennt sich bereits seit fünf Jahren. Seit knapp drei Jahren geht die junge Frau in verschiedenen Ländern der Prostitution nach.</p>
<p>(Quelle: stuttgarter-nachrichten.de)</p>
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		<title>In drei Erfurter Bezirken Prostitution erlaubt</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 07:20:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>victor</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ordnungsgemäß angemeldet haben das älteste Gewerbe der Welt in Erfurt derzeit 25 &#8220;Unternehmen&#8221; &#8211; und zwei Zimmervermittlungen zum Zweck der Prostitution. Natürlich alle außerhalb des Sperrbezirkes. Erfurt. Im vergangenen November erließ das Landesverwaltungsamt die &#8220;Verordnung zum Schutz der Jugend und des öffentlichen Anstandes in der Landeshauptstadt&#8221;. Eine Verordnung, die den Bordellbetrieb in Erfurt regelt. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ordnungsgemäß angemeldet haben das älteste Gewerbe der Welt in Erfurt derzeit 25 &#8220;Unternehmen&#8221; &#8211; und zwei Zimmervermittlungen zum Zweck der Prostitution. Natürlich alle außerhalb des Sperrbezirkes.</p>
<p>Erfurt. Im vergangenen November erließ das Landesverwaltungsamt die &#8220;Verordnung zum Schutz der Jugend und des öffentlichen Anstandes in der Landeshauptstadt&#8221;. Eine Verordnung, die den Bordellbetrieb in Erfurt regelt. Sie wurde notwendig, weil sich die &#8220;Szene&#8221; zuvor über das gesamte Stadtgebiet verteilt hatte, Jugendschutz nicht mehr garantiert werden konnte. Nachdem eine erste Version der Verordnung vom Verwaltungsgericht gekippt wurde (die Grenzen waren nicht exakt genug formuliert), dient die Variante vom 17. November 2010 in Erfurt jetzt als Grundlage.</p>
<p>Diese toleriert nur drei Erfurter Bereiche für &#8220;Dirnenhäuser und Dirnenunterkünfte&#8221;: die Weimarische Straße, August-Röbling-Straße und Salinenstraße/Stotternheimer Straße. Wobei es ausschließlich um bekannte, fast schon &#8220;traditionelle Standorte&#8221; geht. Ansonsten ist in Erfurt die öffentliche Prostitution generell verboten. Und die Erfurter halten sich scheinbar daran, denn das Thema Prostitution taucht bei der Polizei kaum auf. Skandale im Sperrbezirk: Fehlanzeige. Außerdem wird reichlich kontrolliert. Wie Pia Hemmelmann, amtierende Leiterin des Bürgeramtes, erklärt, kommen Hinweise aus der Bevölkerung, meist direkt aus den betroffenen Häusern. 129 Kontrollen der &#8220;Sperrbezirksverordnung&#8221; wurden im vergangenen Jahr getätigt dabei geht es hauptsächlich darum, eine Gewerbenutzung der Adressen nachzuweisen. Auch ohne Hinweis werde kontrolliert; in die Karten schauen lassen wollte man sich hier aber nicht . . .</p>
<p>Eine Gesundheitskontrolle ist ungleich schwerer. Denn als die Prostitution als Gewerbe, samt Krankenversicherung, zugelassen wurde, schaffte man den &#8220;Persilschein&#8221; ab. In Folge auch die Beratungsstelle, die in Erfurt in mühevoller Kleinarbeit aufgebaut worden war. Amtsärztin Dr. Christina Rohmann kann sich noch an die ersten Wendejahre erinnern, als ihre Mitarbeiter auffälligen Anzeigen in der Zeitung nachgingen, um aufzuklären und über die Untersuchungspflicht zu informieren. Damals habe es in Erfurt noch richtige Bordellbetreiber gegeben, die einen Ruf zu verlieren hatten, auf die Gesundheit ihrer Mädchen achteten. Heute liege der gesundheitliche Aspekt in Eigenverantwortung auf beiden Seiten. Von amtlicher Seite kontrolliert werden nur noch Häuser mit Gemeinschaftsbereichen, wie der &#8220;Saline-Club&#8221;. Der blieb übrigens stets ohne Beanstandungen.</p>
<p>Doch wie viele Frauen ohne Gewerbeanmeldung ihrem Geschäft nachgehen, bleibt eine Grauzone. Anzeigenblätter sind voll mit Rufnummern von Mädchen, die &#8220;Neu in Erfurt&#8221; sind. Noch breiter ist das Spektrum im Internet. Selbst in der historischen Sündenmeile, der Michaelisstraße, wird die Tradition noch gepflegt. Und in der Metallstraße, die in den frühen 1990er Jahren zu einem zweiten Sankt Pauli ausgebaut werden sollte, sollen wieder rote Lichter gesichtet worden sein.</p>
<p>(Quelle: thueringer-allgemeine.de)</p>
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