Sperrbezirk wird erweitert

Posted in News by admin @ Apr 9, 2011 - Kommentare deaktiviert

Meschenich wird zum Sperrbezirk. Dort ist Prostitution in Zukunft verboten. Das beschloss der Stadtrat einstimmig. Bei Verstößen soll das Ordnungsamt Bußgelder bis zu 1000 Euro verhängen.

Köln – Der Stadtteil Meschenich wird zum Sperrbezirk erklärt, in dem Prostitution verboten ist. Mit dieser Entscheidung folgte der Rat am Donnerstag einstimmig einer Empfehlung der Stadtverwaltung. Der Straßenstrich entlang der Brühler Landstraße, des Militärrings, des Robinienwegs und am Wasserwerkswäldchen soll nur noch zwischen 20 Uhr und sechs Uhr morgens geduldet werden.

Auf einen gemeinsamen Antrag der SPD, der CDU, der Grünen und der FDP hin wird die neue Sperrbezirksverordnung zunächst drei Jahre lang gelten, für das übrige Gebiet ein Jahr. Vor einer unbefristeten Entscheidung sollen erst einmal die Auswirkungen der neuen Regelungen untersucht werden. Das Ordnungsamt soll gegen die Sperrbezirksverordnung mit Bußgeldern bis zu 1000 Euro ahnden. Am Container-Bahnhof Eifeltor bleibt Prostitution erlaubt.

Die Stadtverwaltung erhält vom Rat den Auftrag, „ein Konzept zu entwickeln, das Verdrängungseffekten durch die Sperrbezirksverordnung entgegenwirkt“. Bei der Prüfung anderer für den Straßenstrich in Frage kommender Standorte seien „insbesondere die Belange des Jugend- und Landschaftsschutzes, sozialpolitische und gesundheitspolitische Aspekte“ zu berücksichtigen; ebenso die Interessen „der Anwohner, aber auch die Belange der Prostituierten mit und ohne Wohnwagen“.

Im Kölner Süden gehen nach Angaben der Behörden rund 100 Frauen auf Straßen und Parkplätzen der Prostitution nach. Die meisten stammen aus osteuropäischen Staaten. „Der deutliche Zuwachs an bulgarischen Prostituierten führt immer wieder zu Revierstreitigkeiten, aber auch zu Konflikten mit den bisher im Kölner Süden tätigen deutschen drogenabhängigen Prostituierten“, heißt es in dem Beschlusspapier des Rates. Mittlerweile habe sich in Meschenich eine Szene von bis zu 21 Prostituierten etabliert.Auch der Parkplatz eines Supermarktes werde dort „zu Anbahnungsgesprächen und teilweise zur Verrichtung genutzt“.

(Quelle: ksta.de)

Ganz Dortmund wird zum Sperrbezirk

Posted in News by admin @ Mrz 31, 2011 - Kommentare deaktiviert

Dies ist das Aus zumindest für legale Prostitution in Dortmund: Per Ratsbeschluss wird der Sperrbezirk auf das ganze Stadtgebiet ausgeweitet. Damit verschwindet auch ein 2006 eigens eingerichteter Straßenstrich mit Verrichtungsboxen.

DORTMUND – Schlechte Nachrichten für Dortmunder Prostituierte und ihre Kunden: Am Donnerstag beschloss der Stadtrat mit großer Mehrheit, den Sperrbezirk auf das gesamte Stadtgebiet auszuweiten. Damit wird auch der erst 2006 eigens eingerichtete Straßenstrich im Problemviertel Nordstadt komplett geschlossen.

Der Straßenstrich an der Ravenberger Straße ist nach Ansicht der Polizei Hauptursache für zahlreiche soziale Probleme und für die wachsende Kriminalität im Dortmunder Norden. Zudem will die Stadt vor allem den Zuzug von Prostituierten aus Rumänien bekämpfen. Vergangene Woche hatten rund 60 Dirnen in der Innenstadt gegen die drohende Vertreibung vom Straßenstrich demonstriert.

Die Leiterin einer Beratungsstelle des Sozialdienstes Katholischer Frauen, Elke Rehpöhler, befürchtet, dass die Huren nun in die Illegalität abwandern. Gefährlichere Arbeitsverhältnisse seien dann die Folge. Erst 2006 waren sogenannte Verrichtungsboxen eingerichtet worden, die den Frauen mehr Sicherheit gewährleisten und sie vor Gewaltübergriffen schützen sollten.

Der Dortmunder Polizeipräsident Hans Schulze begrüßte die Entscheidung. Damit eröffne sich “die Chance, die negative Entwicklung der letzten Jahre in Teilen der Nordstadt wieder umzukehren”, sagte Schulze. Gemeinsam mit der Stadt arbeite man an einem vernetzten Handlungskonzept, um die Probleme vor Ort zu lösen.

Gespräch mit Umland-Kommunen nötig

Die Dortmunder Entscheidung hat allerdings noch einige bürokratische Hürden zu nehmen: Die Bezirksregierung Arnsberg muss die Sperrbezirksverordnung der Stadt auf die Bereiche des Straßenstrichs ausdehnen. Die Dortmunder Linken sowie eine Prostituierte haben bereits angekündigt, gegen den Ratsentscheid zu klagen.

“Im Vorfeld muss jedoch mit dem Umland diskutiert werden”, sagte ein Sprecher der Mittelbehörde. Aus diesem Grund lade die Bezirksregierung zum 12. April Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD), die Bürgermeister und Landräte der Nachbargemeinden sowie Vertreter der örtlichen Polizei, des Landeskriminalamtes (LKA) und des NRW-Innenministeriums zu einer gemeinsamen Gesprächsrunde ein.

“Es ist wichtig, dass keine punktuelle Verlagerung des Problems in andere Regionen stattfindet.” Dortmund sei bisher die einzige Gemeinde im Regierungsbezirk, die einen derartigen Beschluss verabschiedet habe.

(Quelle: ksta.de)

Prostituierte brutal überfallen

Posted in News by admin @ Mrz 25, 2011 - Kommentare deaktiviert

Andernach – Eine 49-jährige Prostituierte ist Opfer eines brutalen Überfalls in Andernach geworden. Weil die Frau den Überfall erst später bei der Polizei angezeigt hat, wurde erst jetzt bekannt, dass sich dieser Übergriff bereits an Aschermittwoch, 9. März, ereignet hat.

Wie die Polizei am Freitag berichtete, drang gegen 19 Uhr ein maskierter Mann in den Wohnwagen der 49-Jährigen ein, der im Industriegebiet Am Weißen Haus abgestellt war. Der Täter zückte ein Messer, bedrohte die Frau, schlug ihr mehrfach ins Gesicht und forderte die Herausgabe der Tageseinnahmen.

Schließlich gab die 49-Jährige ihr Geldversteck preis. Als es dennoch zu einem Handgemenge kam, eilte dem Räuber plötzlich ein zweiter Täter zur Hilfe. Dieser Mann war unmaskiert und ebenfalls mit einem Messer bewaffnet. Er trat der Frau brutal in den Rücken. Das Opfer erlitt Verletzungen im Gesicht, auf dem Rücken sowie eine Schnittwunde am Arm. Die Räuber entkamen unerkannt mit dem erbeuteten Bargeld und Wertsachen des Opfers.
Die Frau konnte den unmaskierten Täter (Phantombild) wie folgt beschreiben: etwa 30 bis 37 Jahre alt, 1,65 Meter groß, schmale Statur, dem äußeren Erscheinungsbild nach vermutlich türkischer Herkunft, kurz geschnittenes schwarzes Haar, vorne hochstehend, schmaler, das Gesicht umlaufender Bart. Der Räuber war bekleidet mit Bluejeans und T-Shirt. Den ersten Täter beschrieb die Frau so: Etwa 1,85 bis 1,90 groß, schlanke bis schmale Figur, bekleidet mit schwarzer Kapuzenjacke und schwarzer Hose.
Hinweise an die Kriminalpolizei Koblenz, Telefon 0261/103 26 90.

(Quelle: rhein-zeitung.de)

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